Kokosmakronen - zuckerfrei und glutenfrei

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Kokosmakronen gehören für mich auch jedes Jahr zu den Plätzchen, die ich unbedingt backen muss. Sonst fühlt es sich nicht nach Weihnachten an. Oft gibt es sie mit den typischen Oblaten, aber die mag ich nicht so gern und da sie aus Weizenmehl gebacken - und damit glutenhaltig sind, verzichte ich ganz auf sie. Das klassische Rezept kommt nicht ohne Zucker aus, daher habe ihn in diesem Falls weggelassen und nur zwei Esslöffel Reissirup hinzugefügt. Im Prinzip kann man auch den weglassen. Ich finde, dass die Kokosraspeln schon eine gewisse Süße mitbringen, so dass noch mehr gar nicht dringend notwendig ist. D.h. diese Plätzchen sind glutenfrei und zuckerfrei und schmecken dennoch hervorragend!

Insbesondere Kokos enthält, neben den Ballaststoffen und gesättigten Fettsäuren, wertvolle Mineralien Magnesium, Kalzium, Kalium, Phosphor sowie die Spurenelemente Eisen, Zink, Mangan und Kupfer und viel Vitamin E und Vitamin K.
Kalium wird z.B. für die Übertragung von Impulsen an Muskel- und Nervenzellen benötigt und die Vitamine der K-Gruppe werden zum einen zur Blutgerinnung benötigt und sie unterstützen das Vitamin D beim Einbau von Kalzium in die Knochen. Daher werden bei Nahrungsergänzungsmitteln Vitamin D-Präparate immer mit K-Vitaminen versetzt.
Zudem wirkt das Öl auch als Entzündungshemmer, es enthält Laurinsäure. Diese wirkt antimikrobiell, also gegen Pilze, Viren und Bakterien, weshalb sie z.B. auch in der Muttermilch von Menschen und anderen Säugetieren vorkommt. Damit stärkt sie das Immunsystem.

Da die Kokosnuss eine tropische Frucht ist, hat sie eine weite Anreise in unsere Gefilde. Um keine schadstoffbelasteten und lieber fair gehandelte Früchte zu konsumieren, rate ich immer zu den Bio-Produkten zu greifen und das native Kokosöl zu benutzen. Denn durch die schonende Kaltpressung bleiben die Nährstoffe im Öl enthalten.

Wie meine Lebkuchen, Vanillekipferl und Haselnussplätzchen sind diese Kokosmakronen eine gesunde Nascherei!

Zutaten

200 g Kokosraspeln*

4 Eiweiß

2 EL Reissirup*

1 EL Kokosöl*

1 TL gemahlene Vanille*

etwas geriebene Tonkabohne*

etwas Salz

50 g dunkle Schokolade* (min. 70% Kakaoanteil)

1 TL Kokosöl

Zubereitung

Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten

Koch-/Backzeit: 15 Minuten

Du kannst schon mal den Ofen auf 160°C vorheizen.

Tipp: Ich benutze immer am liebsten Ober- und Unterhitze. Dann erhalte ich ein gleichmäßiges Ergebnis.

Im ersten Schritt schlägst du die Eier auf und trennst das Eiweiß vom Eigelb. Falls du das noch nicht probiert hast, es ist nicht schwer: Das Ei am Schüsselrand anschlagen und vorsichtig mit den Daumen trennen. Die Öffnungen hälst du nach oben, dann kann nur das Eiweiß herausrinnen, nit aber das Eigelb. Das verbleibt nämlich in der halben Schale. Jetzt musst du es nur von einer Schalenhälfte in die andere kippen, so dass sämtliches Eiweiß “abfließen” kann. Das Eigelb verwahrst du in einem anderen Gefäß auf, denn du kannst es dann für etwas anderes verwenden, wie z.B. Pfannkuchen.

Anschließend schlägst du das Eiweiß mit einem Mixer steif. Das dauert ca. 2 bis 3 Minuten.

Dann hebst du zunächst die Vanille, Salz, das Kokosöl, den Reissirup vorsichtig unter den Eischnee. Ich benutze dafür einen Teigschaber. Wenn du magst, kannst du noch etwas von der Tonkabohne dazureiben. Dafür kannst du übrigens eine feine Muskatnuss- oder Parmesanreibe verwenden.

Jetzt kommt der etwas schwierige Part: die Kokosraspeln sollten vorsichtig unter den Eischnee gehoben werden. Am besten gibst du immer nur 2 bis 3 Esslöffeln davon zum Eischnee, damit er nicht zusammenfällt und rührst das Ganze langsam mit dem Löffel oder Teigschaber um.

Für den nächsten Schritt kannst du entweder zwei Teelöffel nehmen und den Teig portionsweise für die Kokosmakronen abteilen oder du nimmst einfach die Hände. Ich bin da praktisch veranlagt und mach das mit den Händen. Dann lassen sie sich besser formen, finde ich.

Verteile die Kokosmakronen auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech gib sie für 15 Minuten in den Backofen. Kontrolliere sicherheitshalber, wie stark sie schon gebräunt sie, denn sie brennen an den Rändern schnell an. Ggf. nimmst du sie schon nach 12 Minuten raus. Dann lässt du sie gut abkühlen. 

Schließlich kannst du die Schokolade schmelzen. Am besten brichst du sie in kleine Stücken und gibst sie in eine kleine Schüssel über dem Wasserbad. Für das Aroma gib gern noch einen Teelöffel Kokosöl dazu. Das Wasser muss übrigens nicht richtig kochen, es reicht, wenn es kurz vor dem Siedepunkt ist. Dann kannst du die Herdplatte schon wieder ausschalten, denn die Schokolade schmilzt sehr schnell.

Wenn sie flüssig ist, nimmst du die Makronen und tunkst sie mit der Spitze in die flüssige Schokolade, evtl. abtropfen lassen. Schön auskühlen lassen und dann genießen.

Kleines Mitbringsel und Geschenk-Tipp: Du kannst die Weihnachtsplätzchen aus meinem Blog backen und in kleinen Tüten zu Weihnachten verschenken.

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Irene Rosinski

Als ausgebildete und zertifizierte Ernährungsberaterin und Gesundheitscoach lege ich meinen Fokus auf die Beratung bei Autoimmunerkrankungen sowie chronischen Entzündungen. Da ich selbst die Autoimmunkrankheit Hashimoto und div. Unverträglichkeiten habe, weiß ich, was es heißt, damit umgehen zu müssen.

Daher findest du in meinem Ernährungsmagazin zum einen Rezepte, die zuckerfrei, glutenfrei und milchfrei sind und zudem entzündungshemmend wirken, um deine Gesundheit zu unterstützen. Und zum anderen findest du viele Informationen und Wissenswertes rund um Autoimmunkrankheiten sowie chronische Erkrankungen und wie du mit Ernährung und entsprechender Bewegung, wieder zu mehr Wohlbefinden und Lebensqualität im Alltag kommst.

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